| gemuesegarten |
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| Anmeldungsdatum: 12.03.2005 |
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(Ivo) Es sind Dokumente ans Tageslicht gekommen, welche beweisen, dass US-Präsident George W. Bush den Irak, ob mit oder ohne Massenvernichtungswaffen, auf jeden Fall angreifen wollte. Angeblich wollte er sogar einen US-Kampfjet als UNO-Flieger tarnen, den Irak ausspionieren lassen und somit einen Krieg provozieren.
Drei Jahre ist es nun her, dass die Amerikaner die erste Bombe auf den Irak warfen. Saddam Hussein ist zwar mittlerweile gefasst, der Krieg aber noch lange nicht vorbei. Jetzt sind weitere brisante Dokumente öffentlich geworden, welche zeigen, das George W. Bush schon drei Monate vor der ersten Bombe fest davon überzeugt war den Irak anzugreifen.
Die „New York Times“ hat diese Meldung in Umlauf gebracht und wirft somit dem amtierenden US-Präsidenten vor, er habe den Krieg mit verschiedenen Provokationen beginnen lassen wollen. Nicht nur das, sondern er scheint auch versucht zu haben, durch verschiedene kleinere Tricks den Angriff rechtfertigen zu können, ohne dass die Amis als Angreifer und Übeltäter dagestanden hätten.
US-Jet als UNO-Aufklärungsflieger tarnen
Unter anderem hatte Bush Junior geplant, einen US-Kampfjet als UN-Aufklärungsjet zu tarnen und diesen dann in den Irak zu schicken. Wäre es dann zu einem Angriff auf den getarnten Jet gekommen, wäre dies eine Verletzung der UN-Resolution und somit ein gerechtfertigter Grund für die amerikanische Regierung gewesen, den Irak anzugreifen.
Die New Yorker Tageszeitung beruft sich auf Notizen des ehemaligen britischen außenpolitischen Beraters David Manning, welcher bei der angeblichen Sitzung zwischen Bush und dem britischen Premier Tony Blair anwesend war. Die beiden Spitzenpolitiker waren sich anscheinend einig, dass sie keine Massenvernichtungswaffen vor der eigentlichen Invasion finden würden, und suchten nach anderen berechtigten Gründen für einen Angriff.
Drei Möglichkeiten den Irak anzugreifen
Zwei weitere mögliche Angriffsgründe wurden ebenso genannt. Unter anderem dachte man darüber nach einen irakischen Deserteur anzuheuern, welcher öffentlich über „vorhandene“ Massenvernichtungswaffen sprechen sollte. Sogar über einen Anschlag auf Saddam Hussein scheinen die beiden gesprochen zu haben, jedoch ohne genauere Details.
In einer Sache waren sich die beiden Staatsoberhäupter aber wohl nicht einig. Während es Bush egal gewesen sein soll, was die Internationale Gemeinschaft über eine Invasion denkt und er auch ohne UN-Zustimmung den Irak angreifen wollte, hielt es Blair für weiser, die UN im Rücken zu haben. Dies war vor allem wichtig, um nicht die gesamte arabische Welt gegen sich zu haben, und solch eine Resolution würde dem Ganzen einen „internationalen“ Charakter verleihen.
Text aus dem giga.de RSS-Newsfeed. URL zum Original Text: http://www.giga.de/index.php?storyid=131766 |
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