| LaTeRnE |
| Lead Poster |



|
 |
| Anmeldungsdatum: 18.03.2005 |
| Beiträge: 1517 |
| Wohnort: Wien |
|
|
 |
 |
 |
|
Eine etwas dünklere Punkcore Band. An wen denkt ihr da?
Also ich persöhnlich denke dabei natürlich an AFI!!
AFI hat eine rieseige Fan-gemeinde und spielt sehr gute Musik.
Meiner Meinung nach sind ihre besten Lieder sind "Totalimmortal", "The Leavong Song Pt. II" und "The Last Kiss".
Falls jemand von euch diese Band kennt.....nur zu schreibt hier was sinnvolles hinein!!^^
Auch wenn 'A Fire Inside', was die kryptische Abkürzung AFI eigentlich bedeutet, erst Ende des letzten Jahrtausends richtig bekannt werden, so reichen ihre Wurzeln doch bis Anfang der Neunziger zurück. Davey Havok (Gesang), Markus Stopholese (Gitarre), Vick (Bass) und Schlagzeuger Adam Carson gehen noch zur Highschool in Ukiah/California, als sie sich zu einer Band zusammen schließen. Der Bass-Posten ist nach Vicks ausstieg frei und so nimmt Geoff Kresge den vakanten Job an. Nach ein paar Konzerten in und um ihr Heimatkaff herum, veröffentlichen sie mit ihren Kumpels von Loose Change eine Spli-Single und wenig später die erste eigene EP "Behind The Times". Bis dato ist das ganze Projekt eher ein semi-professionelles und so gehen alle erst einmal getrennte Wege, als es für jeden an ein anderes College geht. Kresge steigt bei Blanks 77 ein und es scheint, als wären AFI gestorben.
Als sie sich jedoch für einen einzigen Reunion-Gig treffen, sind die Reaktionen derart euphorisch, dass alle beschließen, College College sein zu lassen und das Ding mit der Musik zum Beruf zu machen. Gesagt getan und nach ein paar weiteren Singles gelingt es ihnen, einen Deal mit Dexter Hollands Nitro-Label an Land zu ziehen, wo 1995 auch ihr Debüt "Answer That And Stay Fashionable" erscheint. Ihr Sound zu der Zeit rotzt irgendwo im Bereich Hardcore und Punk herum, ohne dass sich AFI jedoch vom Gros der Bands unterscheiden würden, die diesem Genre frönen. Voll auf die Zwölf eben. Textlich geben sie sich nachdenklich und ohne Illusionen. Wenig bis gar nichts ändert sich auf dem zweiten Output "Very Proud Of Ya", bis auf dass die Produktion nicht mehr ganz so garagenmäßig daher kommt.
Bei "Shut Your Mouth And Open Your Eyes" dröhnen die Gitarren noch fetter und ab und an kommen sie auch mal vom Hasenfick-Tempo runter, um ihre Songs etwas ausgefeilter zu präsentieren. Nach diesem Album dreht sich wieder das Besetzungskarussell. Geoff Kresge geht, seinen Platz nimmt Hunter (Ex-The Force) ein und wenig später muss Markus Stopholese seinen Platz für den Ex-Redemption 87-Klampfer Jade Puget räumen. Mit dem neuen Line Up spielen AFI die EP "A Fire Inside" ein. Bis dato arbeiten sich die Jungs förmlich den Popo ab, betouren diverse male die USA und Kanada, spielen in Europa und machen sogar einmal einen Abstecher ins Land der aufgehenden Sonne.
1999 mit "Black Sails In The Sunset" können sie endlich ihr eigenes musikalisches Profil heraus bilden und zeigen genügend Eigenständigkeit, so dass die Hoffnung Nahrung findet, dass aus ihnen mehr werden kann als nur der fuffzigste gesichtslose Hardcore-Klon. Textlich wie musikalisch gehen sie weit düsterer zur Sache, als noch zu Beginn ihrer Karriere. Nach wie vor haben sie immer noch genügend Mitgröl- und Abgeh-Parts im Programm, um für schwitzende Leiber bei ihren zahlreichen Live-Performances zu sorgen. Bei einem Song auf dem Album gibt sich der Labelchef selbst die Ehre und trällert mit AFI zusammen "Clove Smoke Catharsis" ein.
Nach der folgenden EP "All Hallows" und dem Album "The Art Of Drowning" ermutigt ausgerechnet Holland, AFI dazu, sich eine größere Plattenfirma zu suchen, bei der sie ein breiteres Publikum erreichen können. Aye Aye Sir, also wechseln sie flugs zu Dream Works, wo 2003 ihr Major-Debüt erscheint. Unter der Ägide von Produzenten-Legende Butch Vig (Garbage, Nirvana, Smashing Pumpkins, Sonic Youth) spielen sie ihr bis dato ambitioniertestes Werk ein, mit dem sie in den USA ganz gut absahnen können. In Deutschland dauert ihr Geheimtipp-Dasein jedoch noch bis zum Erscheinen von "Sing The Sorrow" an, mit dem AFI auch hierzulande bekannter werden.
Quelle: laut.de |
|